Wie aus einer Insel eine Halbinsel wurde
Holnis war eine Insel, bis 1929 ein Damm sie mit dem Festland verband, und die Noore erzählen bis heute davon.

Wer heute über die schmale Verbindung nach Holnis fährt, merkt kaum, dass hier einmal Wasser war. Der Damm von 1929 machte aus der Insel eine Halbinsel und veränderte den Alltag der Menschen auf ihr.
Zwei Buchten der Ostsee
Das Große Noor, auch Holnis-Noor genannt, und das Kleine Noor, das Kinne-Noor, waren flache Meeresbuchten der Ostsee. Ein Noor ist ein Gewässer, das vom Meer fast abgeschlossen ist. Das Wort kommt vom dänischen „nor“.
Was der Boden freigab
Als das Große Noor 1929 trockengelegt wurde, fand man Teile von Uferbefestigungen und Reste eines Einbaums. Spuren davon, dass Menschen hier schon lange mit dem Wasser lebten.
Das Wasser kommt zurück
Seit Sommer 2002 ist das Kleine Noor nach über 130 Jahren wieder mit der Innenförde verbunden. Die rund 9 Hektar große Fläche wurde wieder geflutet. Heute ist das Kleine Noor ein Brut- und Rastplatz für Vögel.
Ein Name aus der Lage
Auch der Name erzählt von der Lage. Er geht wahrscheinlich auf „Hold“ für Holz oder Halt und „Nis“ oder „Næs“ für Landspitze zurück. Geh am Noor entlang, dort, wo die Salzwiesen beginnen. Hier lässt sich die alte Inselgrenze noch am besten lesen.
Quellen: schleswig-holstein.nabu.de Weitere Quellen:de.wikipedia.org
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